Gesellschaftliches Treiben

verfasst am 14.03.2009 in AUS DEM LEBEN, GESCHRIEBENES, NACHDENKLICHES, VERGNÜGLICHES

Freitagabende haben es ja dann doch so in sich. Vor allem, wenn man sie nicht nach den gesellschaftlich vorgelebten Normen bestreitet. Zum Beispiel bei einem altmodischen Brettspieleabend. Oder alleine zu Hause rumlungern. Rumlungern trifft es ja am Besten, zumindest in meinem Fall.

        Mein Fall – das wäre dann also ein Bett in einem halb leeren Zimmer einer zwei Zimmer Wohnung im vierten Bezirk in Wien. Zwei Zimmer oder auch mehr. Eigentlich sind es ja fünf, aber da gibt es ja so eine bestimmte Zähldings gibt es da, oder nicht?

        Ich glaube schon.

        Und Bad und Küche und dergleichen zählen dann ja nicht als Zimmer. Keine Ahnung, als was die dann zählen sollten, aber bitte. Ein Bad hat ja schließlich auch seine Existenzberechtigung.

        Ich hör die Leute jetzt schon schreien: „Ääääh, eine Wohnung ohne Bad, nein, wäh, unhygienisch, igitt, igitt!“

        Aber als Zimmer darf es nicht bezeichnet werden. Das hat sich wohl einer dieser ganz Gescheiten überlegt. Denen ist nämlich meistens langweilig, den ganz Gescheiten, und da kommen sie dann auf so Blödsinn.

Diesen Artikel weiterlesen »