Behandschuhte Liebe mit Haken

verfasst am 02.10.2010 in AUS DEM LEBEN, GESCHRIEBENES, VERGNÜGLICHES

Juhu, es wird wieder kalt! Endlich kann ich wieder meine kuhlen* (– »kuhl« anzuschauenden, aber wärmend zu tragenden** –) schwarzen fingerlosen Handschuhe rauskramen. Also, rauskramen hätte ich sie schon längst können, aber tragen ja noch nicht. Zumindest nicht, ohne dabei Schweißausbrüche zu bekommen; und die hätte ich wahrscheinlich tatsächlich am ganzen Körper ertragen müssen, auch wenn ich sonst nur eine Badehose angehabt hätte. Ich schwitze eben gut und gerne.


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Finanzkrise

verfasst am 08.07.2010 in GESCHRIEBENES, VERGNÜGLICHES

Den folgenden Text mit dem damaligen Arbeitstitel »Gold« hab’ ich gerade aus einem riesen Haufen an Dateien ausgegraben. Bis jetzt wollte ich ihn eigentlich nie online stellen, da er völlig unfertig und aussagelos ist, aber da ich inzwischen zu der Einsicht gekommen bin, dass ich den Text sowieso niemals fertig schreiben werde, darf er nun meine Homepage schmücken..
vom 15. März 2009:

„Finanzkrise“, hat der Mann im Radio gesagt und der Bleibichl hat auf den Tisch gehaut. Nicht fest, nicht wirklich fest, aber doch irgendwie empört, und doch irgendwie zornig, und das hat er da eben auch gezeigt. Hat sich quasi Luft machen müssen.

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Doha 03

verfasst am 24.04.2010 in GESCHRIEBENES, ROADNOTES

Wusstet ihr, dass „München“ im Italienischen „Monaco“ heißt? Nein? Ich auch nicht! Wie blöd ist denn das bitte?

Aber das erklärt natürlich alles.

Wobei: Nein.


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Doha 02

verfasst am 23.04.2010 in GESCHRIEBENES, ROADNOTES

Tja, ich hatte mich zwar nicht verhört, was den Zwischenstopp in Monaco anbelangt, aber im Großen und Ganzen laufen die Dinge bei Drumatical meistens nicht so wie erwartet. Also eigentlich weiß man größtenteils zunächst mal garnicht, was man überhaupt erwarten soll. Und wenn man was erwartet, dann wird es genau darum dann doch ganz anders.

    Aber hey, das macht die Sache spannend. Das hält einen jung!

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Doha 01

verfasst am 22.04.2010 in GESCHRIEBENES, ROADNOTES

    2:27 Uhr Früh, Wiener Neustadt – Zeit zum Schlafengehen, möchte man meinen. Nicht jedoch für mich, nein, mir steht heute noch eine abenteuerliche Reise bevor. Und dabei hat der gestrige Tag für mich noch garnicht aufgehört. Was mich also erwartet? – Nun, wenn ich das nur selbst so genau wüsste. Tatsache ist nur, dass Dank des Ausbruchs dieses unaussprechbar benannten und somit auch buchstabierunmöglichen Vulkans, beziehungsweise Dank der Asche eben dieses ausbrechenden Vulkans, der übrigens – für alle, die nichts so regelmäßig die Nachrichten checken – irgendwo in Island steht, aber dennoch ziemlich viel Asche „erbricht“ und somit auch bis in unser Mitteleuropa nervt, keinerlei Flüge irgendwo hingehen, und deshalb im speziellen schon garnicht nach Doha.

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Warum es einen beim Skifahren immer so oft aufhauen muss

verfasst am 05.01.2010 in GESCHRIEBENES, NACHDENKLICHES, VERGNÜGLICHES

Die meisten erwarten sich jetzt sicherlich eine Antwort. Die wird es aber sicherlich nicht geben. Nur gleich vorweg, damit hier niemand beleidigt ist. Eine einmalige Chance sozusagen, hier noch auszusteigen. Kriegt man ja bei den meisten anderen Dingen nicht.

        Bei Filmen zum Beispiel. Die sagen einem ja auch nicht vorher, wie es ausgehen wird. »Wäre ja auch blöd«, meinen Sie? Von wegen – die Kinokarte haben Sie ja auch schon vor Beginn des Films bezahlt, warum Ihnen dann nicht gleich am Anfang den Spaß verderben, ist ja schon egal. Sie können natürlich immer noch jeder Zeit aus dem Saal gehen, klar, aber Ihr Geld bekommen Sie dadurch auch nicht mehr wieder.

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Kuwait

verfasst am 03.01.2010 in GESCHRIEBENES, ROADNOTES

»Wo liegt das nochmal? Gehört hab ich das schon mal… «

        – Ganz genau. Mir ging’s auch nicht großartig anders, als ich erfuhr, wo’s diesmal hingehen sollte. Wikipedia ist ja aber bekanntlich dein bester Freund, und der sagt, dass Kuwait irgendwo da bei Saudi-Arabien, dem Irak und dem Golf liegt. Ui, klingt irgendwie heiß, selbst im Dezember.

        So heiß war’s dann zwar doch nicht, über gemäßigte 20° im Winter beschwert man sich aber trotzdem nicht. Was weniger angenehm als das Wetter war: der Flug. Kuwait ist nämlich doch ganz schön (Ku)weit weg von uns. Und da man über Frankfurt da hin muss, gingen 2 der 4 Tage der 4-Tage-Kuwaitreise fürs reisen drauf. Da wird man sich des Ausdrucks “reisen” erst so richtig bewusst.

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Selbstdarstellungsdruck macht wwwomöglich Sinn

verfasst am 18.08.2009 in AUS DEM LEBEN, GESCHRIEBENES

Sitz’ ich heute im Zug und springt mir doch tatsächlich völlig unangekündigt der Gedanke in den Kopf, dass ich ja irgendwo mal eigentlich vielleicht diesen Blog hatte. Oder habe. Denn augenscheinlich ist er ja noch immer da. Wenn auch ungenutzt

        Dabei war das so ja garnicht geplant gewesen, nein. Mehrmals hab’ ich dies und jenes zu verfassen begonnen, doch im Endeffekt ist alles unbeendet in irgendeinem Ordner auf meiner Festplatte verschwunden, irgendwo ganz tief drinnen versteckt, damit ich’s auch ja nicht mehr finde. Wobei diese Ergebnisse unkontrollierter Schreiborgien eigentlich ganz lustig sind. Nun ja – vielleicht will sich der ein oder andere Text ja eines Tages vervollständigt und hier veröffentlicht sehen.

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Gesellschaftliches Treiben

verfasst am 14.03.2009 in AUS DEM LEBEN, GESCHRIEBENES, NACHDENKLICHES, VERGNÜGLICHES

Freitagabende haben es ja dann doch so in sich. Vor allem, wenn man sie nicht nach den gesellschaftlich vorgelebten Normen bestreitet. Zum Beispiel bei einem altmodischen Brettspieleabend. Oder alleine zu Hause rumlungern. Rumlungern trifft es ja am Besten, zumindest in meinem Fall.

        Mein Fall – das wäre dann also ein Bett in einem halb leeren Zimmer einer zwei Zimmer Wohnung im vierten Bezirk in Wien. Zwei Zimmer oder auch mehr. Eigentlich sind es ja fünf, aber da gibt es ja so eine bestimmte Zähldings gibt es da, oder nicht?

        Ich glaube schon.

        Und Bad und Küche und dergleichen zählen dann ja nicht als Zimmer. Keine Ahnung, als was die dann zählen sollten, aber bitte. Ein Bad hat ja schließlich auch seine Existenzberechtigung.

        Ich hör die Leute jetzt schon schreien: „Ääääh, eine Wohnung ohne Bad, nein, wäh, unhygienisch, igitt, igitt!“

        Aber als Zimmer darf es nicht bezeichnet werden. Das hat sich wohl einer dieser ganz Gescheiten überlegt. Denen ist nämlich meistens langweilig, den ganz Gescheiten, und da kommen sie dann auf so Blödsinn.

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Die Begabung begabt zu sein

verfasst am 12.11.2008 in AUS DEM LEBEN, GESCHRIEBENES, NACHDENKLICHES

Schon ewig nichts mehr verfasst. Schade eigentlich. Aber ich bin eben einer dieser Menschen, der sich sein Talent lieber für die unnötigen Momente des Lebens aufspart. Manchmal scheint es, als ob ich nur beim Zeit vergeuden wirklich aufblühen würde. Wäre ja eigentlich kein Problem, wenn man damit Geld verdienen könnte. Talentiert zu sein, mein ich. Also die Begabung zu haben in allem begabt zu sein. Geht das? Ich glaube ja schon.

        Na jetzt mal ehrlich – kennt man irgendwelche Menschen die nicht wenigstens irgendetwas gut können? Kann nicht sogar das eine Begabung sein, etwas nicht zu können? Ich stelle mir zum Beispiel vor, dass jemand, der das Talent hat, jemand anderen nicht aus Hass umzubringen – nunja – eben irgendwie auch eine sehr lobenswerte Eigenschaft hat.

        Blödes Beispiel? Nein, ganz und gar nicht. Da sieht man wieder mal wie man von der gesamten Menschheit (- also irgendwie von sich selbst [quasi als Reflektion/-aktion auf gesellschaftlich vorgelebte Normen] -) in eine Ecke gedrängt wird; in eine Lebenseinstellung gepasst, wie ein Korken, der, in eine Flasche mit furchtbar schlechtem Wein gesteckt, ewig nach Freiheit strebt und auf Erlösung hofft, nur aber im Moment seines größten Triumphes, dem Moment da sich sein sehnlichster Wunsch erfüllt, sogleich in den Mülleimer befördert wird.

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