Juhu, es wird wieder kalt! Endlich kann ich wieder meine kuhlen* (– »kuhl« anzuschauenden, aber wärmend zu tragenden** –) schwarzen fingerlosen Handschuhe rauskramen. Also, rauskramen hätte ich sie schon längst können, aber tragen ja noch nicht. Zumindest nicht, ohne dabei Schweißausbrüche zu bekommen; und die hätte ich wahrscheinlich tatsächlich am ganzen Körper ertragen müssen, auch wenn ich sonst nur eine Badehose angehabt hätte. Ich schwitze eben gut und gerne.
Selbstdarstellungsdruck macht wwwomöglich Sinn
verfasst am 18.08.2009 in AUS DEM LEBEN, GESCHRIEBENESSitz’ ich heute im Zug und springt mir doch tatsächlich völlig unangekündigt der Gedanke in den Kopf, dass ich ja irgendwo mal eigentlich vielleicht diesen Blog hatte. Oder habe. Denn augenscheinlich ist er ja noch immer da. Wenn auch ungenutzt
Dabei war das so ja garnicht geplant gewesen, nein. Mehrmals hab’ ich dies und jenes zu verfassen begonnen, doch im Endeffekt ist alles unbeendet in irgendeinem Ordner auf meiner Festplatte verschwunden, irgendwo ganz tief drinnen versteckt, damit ich’s auch ja nicht mehr finde. Wobei diese Ergebnisse unkontrollierter Schreiborgien eigentlich ganz lustig sind. Nun ja – vielleicht will sich der ein oder andere Text ja eines Tages vervollständigt und hier veröffentlicht sehen.
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Gesellschaftliches Treiben
verfasst am 14.03.2009 in AUS DEM LEBEN, GESCHRIEBENES, NACHDENKLICHES, VERGNÜGLICHESFreitagabende haben es ja dann doch so in sich. Vor allem, wenn man sie nicht nach den gesellschaftlich vorgelebten Normen bestreitet. Zum Beispiel bei einem altmodischen Brettspieleabend. Oder alleine zu Hause rumlungern. Rumlungern trifft es ja am Besten, zumindest in meinem Fall.
Mein Fall – das wäre dann also ein Bett in einem halb leeren Zimmer einer zwei Zimmer Wohnung im vierten Bezirk in Wien. Zwei Zimmer oder auch mehr. Eigentlich sind es ja fünf, aber da gibt es ja so eine bestimmte Zähldings gibt es da, oder nicht?
Ich glaube schon.
Und Bad und Küche und dergleichen zählen dann ja nicht als Zimmer. Keine Ahnung, als was die dann zählen sollten, aber bitte. Ein Bad hat ja schließlich auch seine Existenzberechtigung.
Ich hör die Leute jetzt schon schreien: „Ääääh, eine Wohnung ohne Bad, nein, wäh, unhygienisch, igitt, igitt!“
Aber als Zimmer darf es nicht bezeichnet werden. Das hat sich wohl einer dieser ganz Gescheiten überlegt. Denen ist nämlich meistens langweilig, den ganz Gescheiten, und da kommen sie dann auf so Blödsinn.
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Die Begabung begabt zu sein
verfasst am 12.11.2008 in AUS DEM LEBEN, GESCHRIEBENES, NACHDENKLICHESSchon ewig nichts mehr verfasst. Schade eigentlich. Aber ich bin eben einer dieser Menschen, der sich sein Talent lieber für die unnötigen Momente des Lebens aufspart. Manchmal scheint es, als ob ich nur beim Zeit vergeuden wirklich aufblühen würde. Wäre ja eigentlich kein Problem, wenn man damit Geld verdienen könnte. Talentiert zu sein, mein ich. Also die Begabung zu haben in allem begabt zu sein. Geht das? Ich glaube ja schon.
Na jetzt mal ehrlich – kennt man irgendwelche Menschen die nicht wenigstens irgendetwas gut können? Kann nicht sogar das eine Begabung sein, etwas nicht zu können? Ich stelle mir zum Beispiel vor, dass jemand, der das Talent hat, jemand anderen nicht aus Hass umzubringen – nunja – eben irgendwie auch eine sehr lobenswerte Eigenschaft hat.
Blödes Beispiel? Nein, ganz und gar nicht. Da sieht man wieder mal wie man von der gesamten Menschheit (- also irgendwie von sich selbst [quasi als Reflektion/-aktion auf gesellschaftlich vorgelebte Normen] -) in eine Ecke gedrängt wird; in eine Lebenseinstellung gepasst, wie ein Korken, der, in eine Flasche mit furchtbar schlechtem Wein gesteckt, ewig nach Freiheit strebt und auf Erlösung hofft, nur aber im Moment seines größten Triumphes, dem Moment da sich sein sehnlichster Wunsch erfüllt, sogleich in den Mülleimer befördert wird.
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Regenwetter Tralala
verfasst am 16.09.2008 in AUS DEM LEBEN, GESCHRIEBENESIrgendwie scheine ich den Wetterumbruch verpasst zu haben. Oder ist der Herbst heutzutage nicht mehr modern? Wer hat ihn denn abgeschafft? Weil abgeschafft muss ihn ganz sicherlich irgendwer haben..
Jedenfalls ist es kalt, sehr kalt, und die heiß ersehnte Verkühlung lässt natürlich nicht auf sich warten. Wieso auch, wäre ja langweilig. Wobei ich – kommt mir vor – eigentlich noch nie so richtig verkühlt war. Bis jetzt. Aber Hauptsache heute! Und nun musste ich zum zweiten Mal mit einer total kratzigen Stimme in die Gesangsunterrichtstunde. Ich mache da glaube ich inzwischen wirklich das falsche Bild, irgendwie.
Egal. Eigentlich ist das Wetter auf eine Art ja sogar cool so. Bin zumindest eine Stunde im Regen gestanden und hab das Gefühl genossen, das Regentropfen auf meinem Gesicht verursachen. Man könnte mir jetzt vorwerfen, so etwas würde auch nicht zur Auskurierung einer Verkühlung beitragen, aber dafür habe ich heute extra schon ganz viel Tee getrunken. Ich freu mich schon, weil das heuer fix ein Tee-Winter für mich wird. Letztes Jahr hatte ich ja noch nicht so ein ausgeprägtes Verlangen nach Tee. Kein schwarzer, und eigentlich auch keiner mit Früchten, wohlgemerkt. Am besten Kamillentee – Balsam für meine Stimmbänder. Aber in diesem Jahr habe ich den Tee von einer weitaus positiveren Seite nochmals wiederentdeckt.
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Einstieg
verfasst am 04.09.2008 in AUS DEM LEBEN, GESCHRIEBENESMein schätzungsweise dreihundertster Versuch also, sowas wie ein Tagebuch zu führen. Wenn man mich fragen würde, würde ich ja sagen, dass Beständigkeit und Konsequenz die Schlüsseleigenschaften zum erfolgreichen Führen eines Tagebuches sind – aber zum Glück fragt mich ja niemand. Nicht, dass man sich für ein Tagebuch sonderlich rechtfertigen müsste, im Gegenteil – aber der Versuch einer Rechtfertigung, warum ich es nicht schaffe eines zu führen, macht sich wohl als Startkapitel für ein ebensolches Buch sicherlich sehr gut. Irgendwie.
Obwohl ich ja eigentlich gerne behaupten würde, ich wäre nicht durch einen gewissen Umstand zu einem neuerlichen Tagebuchschreibeanlauf angeregt worden, liegt der Verdacht wohl relativ Nahe. Natürlich – und das schwöre ich bei Allem das mir gerade in den Sinn kommt – hatte ich schon die letzten Tage überlegt, gerade dieses eben wieder aufzunehmen, aber erst gestern – so scheint es – keimte meine Motivation so richtig auf, inspiriert durch ein gewisses Buch.
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