Die meisten erwarten sich jetzt sicherlich eine Antwort. Die wird es aber sicherlich nicht geben. Nur gleich vorweg, damit hier niemand beleidigt ist. Eine einmalige Chance sozusagen, hier noch auszusteigen. Kriegt man ja bei den meisten anderen Dingen nicht.
Bei Filmen zum Beispiel. Die sagen einem ja auch nicht vorher, wie es ausgehen wird. »Wäre ja auch blöd«, meinen Sie? Von wegen – die Kinokarte haben Sie ja auch schon vor Beginn des Films bezahlt, warum Ihnen dann nicht gleich am Anfang den Spaß verderben, ist ja schon egal. Sie können natürlich immer noch jeder Zeit aus dem Saal gehen, klar, aber Ihr Geld bekommen Sie dadurch auch nicht mehr wieder.
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Warum es einen beim Skifahren immer so oft aufhauen muss
verfasst am 05.01.2010 in GESCHRIEBENES, NACHDENKLICHES, VERGNÜGLICHESGesellschaftliches Treiben
verfasst am 14.03.2009 in AUS DEM LEBEN, GESCHRIEBENES, NACHDENKLICHES, VERGNÜGLICHESFreitagabende haben es ja dann doch so in sich. Vor allem, wenn man sie nicht nach den gesellschaftlich vorgelebten Normen bestreitet. Zum Beispiel bei einem altmodischen Brettspieleabend. Oder alleine zu Hause rumlungern. Rumlungern trifft es ja am Besten, zumindest in meinem Fall.
Mein Fall – das wäre dann also ein Bett in einem halb leeren Zimmer einer zwei Zimmer Wohnung im vierten Bezirk in Wien. Zwei Zimmer oder auch mehr. Eigentlich sind es ja fünf, aber da gibt es ja so eine bestimmte Zähldings gibt es da, oder nicht?
Ich glaube schon.
Und Bad und Küche und dergleichen zählen dann ja nicht als Zimmer. Keine Ahnung, als was die dann zählen sollten, aber bitte. Ein Bad hat ja schließlich auch seine Existenzberechtigung.
Ich hör die Leute jetzt schon schreien: „Ääääh, eine Wohnung ohne Bad, nein, wäh, unhygienisch, igitt, igitt!“
Aber als Zimmer darf es nicht bezeichnet werden. Das hat sich wohl einer dieser ganz Gescheiten überlegt. Denen ist nämlich meistens langweilig, den ganz Gescheiten, und da kommen sie dann auf so Blödsinn.
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Die Begabung begabt zu sein
verfasst am 12.11.2008 in AUS DEM LEBEN, GESCHRIEBENES, NACHDENKLICHESSchon ewig nichts mehr verfasst. Schade eigentlich. Aber ich bin eben einer dieser Menschen, der sich sein Talent lieber für die unnötigen Momente des Lebens aufspart. Manchmal scheint es, als ob ich nur beim Zeit vergeuden wirklich aufblühen würde. Wäre ja eigentlich kein Problem, wenn man damit Geld verdienen könnte. Talentiert zu sein, mein ich. Also die Begabung zu haben in allem begabt zu sein. Geht das? Ich glaube ja schon.
Na jetzt mal ehrlich – kennt man irgendwelche Menschen die nicht wenigstens irgendetwas gut können? Kann nicht sogar das eine Begabung sein, etwas nicht zu können? Ich stelle mir zum Beispiel vor, dass jemand, der das Talent hat, jemand anderen nicht aus Hass umzubringen – nunja – eben irgendwie auch eine sehr lobenswerte Eigenschaft hat.
Blödes Beispiel? Nein, ganz und gar nicht. Da sieht man wieder mal wie man von der gesamten Menschheit (- also irgendwie von sich selbst [quasi als Reflektion/-aktion auf gesellschaftlich vorgelebte Normen] -) in eine Ecke gedrängt wird; in eine Lebenseinstellung gepasst, wie ein Korken, der, in eine Flasche mit furchtbar schlechtem Wein gesteckt, ewig nach Freiheit strebt und auf Erlösung hofft, nur aber im Moment seines größten Triumphes, dem Moment da sich sein sehnlichster Wunsch erfüllt, sogleich in den Mülleimer befördert wird.
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