Juhu, es wird wieder kalt! Endlich kann ich wieder meine kuhlen* (– »kuhl« anzuschauenden, aber wärmend zu tragenden** –) schwarzen fingerlosen Handschuhe rauskramen. Also, rauskramen hätte ich sie schon längst können, aber tragen ja noch nicht. Zumindest nicht, ohne dabei Schweißausbrüche zu bekommen; und die hätte ich wahrscheinlich tatsächlich am ganzen Körper ertragen müssen, auch wenn ich sonst nur eine Badehose angehabt hätte. Ich schwitze eben gut und gerne.
Finanzkrise
verfasst am 08.07.2010 in GESCHRIEBENES, VERGNÜGLICHESDen folgenden Text mit dem damaligen Arbeitstitel »Gold« hab’ ich gerade aus einem riesen Haufen an Dateien ausgegraben. Bis jetzt wollte ich ihn eigentlich nie online stellen, da er völlig unfertig und aussagelos ist, aber da ich inzwischen zu der Einsicht gekommen bin, dass ich den Text sowieso niemals fertig schreiben werde, darf er nun meine Homepage schmücken..
vom 15. März 2009:
„Finanzkrise“, hat der Mann im Radio gesagt und der Bleibichl hat auf den Tisch gehaut. Nicht fest, nicht wirklich fest, aber doch irgendwie empört, und doch irgendwie zornig, und das hat er da eben auch gezeigt. Hat sich quasi Luft machen müssen.
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Warum es einen beim Skifahren immer so oft aufhauen muss
verfasst am 05.01.2010 in GESCHRIEBENES, NACHDENKLICHES, VERGNÜGLICHESDie meisten erwarten sich jetzt sicherlich eine Antwort. Die wird es aber sicherlich nicht geben. Nur gleich vorweg, damit hier niemand beleidigt ist. Eine einmalige Chance sozusagen, hier noch auszusteigen. Kriegt man ja bei den meisten anderen Dingen nicht.
Bei Filmen zum Beispiel. Die sagen einem ja auch nicht vorher, wie es ausgehen wird. »Wäre ja auch blöd«, meinen Sie? Von wegen – die Kinokarte haben Sie ja auch schon vor Beginn des Films bezahlt, warum Ihnen dann nicht gleich am Anfang den Spaß verderben, ist ja schon egal. Sie können natürlich immer noch jeder Zeit aus dem Saal gehen, klar, aber Ihr Geld bekommen Sie dadurch auch nicht mehr wieder.
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Gesellschaftliches Treiben
verfasst am 14.03.2009 in AUS DEM LEBEN, GESCHRIEBENES, NACHDENKLICHES, VERGNÜGLICHESFreitagabende haben es ja dann doch so in sich. Vor allem, wenn man sie nicht nach den gesellschaftlich vorgelebten Normen bestreitet. Zum Beispiel bei einem altmodischen Brettspieleabend. Oder alleine zu Hause rumlungern. Rumlungern trifft es ja am Besten, zumindest in meinem Fall.
Mein Fall – das wäre dann also ein Bett in einem halb leeren Zimmer einer zwei Zimmer Wohnung im vierten Bezirk in Wien. Zwei Zimmer oder auch mehr. Eigentlich sind es ja fünf, aber da gibt es ja so eine bestimmte Zähldings gibt es da, oder nicht?
Ich glaube schon.
Und Bad und Küche und dergleichen zählen dann ja nicht als Zimmer. Keine Ahnung, als was die dann zählen sollten, aber bitte. Ein Bad hat ja schließlich auch seine Existenzberechtigung.
Ich hör die Leute jetzt schon schreien: „Ääääh, eine Wohnung ohne Bad, nein, wäh, unhygienisch, igitt, igitt!“
Aber als Zimmer darf es nicht bezeichnet werden. Das hat sich wohl einer dieser ganz Gescheiten überlegt. Denen ist nämlich meistens langweilig, den ganz Gescheiten, und da kommen sie dann auf so Blödsinn.
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